Fußball muss GESPIELT werden
Ein ewiges Lied: Freinberg und die Tabellennachzügler. Außer Spesen, meist nichts zu erben. Auch beim Träger der “Roten Laterne”, der Elf aus Ort im Innkreis, blieb man diesem Credo treu. Die Gastgeber siegten mit 2:0 und stehen nun bei 7 Punkten. Unglaublich, vier davon sind die Ausbeute der beiden Matches gegen unseren SVF.
Bei herrlichsten Fußballwetter, auf einem sehr holprigen Platz, kam es zu keiner Zeit zu einem echten Fußballspiel. Von Beginn an gab es etliche unnötige Ballverluste, kaum Spielfluss, dafür viele kleine Fouls, viel Geschrei und vor allem kein richtiges System - und das auf beiden Seiten. Aus diesem Chaos profitierte letztlich die Elf aus Ort. Mit langen Bällen, oft ungestüm gespielt, mit einfachem Ballwegschlagen und ohne klaren Plan brachte man unser Team aus dem Rhythmus. Freinberg ließ sich in ein wahres Tohuwabohu drängen und fand nie zu seinem Spiel. Fußball ohne System. Ingesamt gab es nur wenige nennenswerte Situationen. Eine davon in der 13. Minute, Tomms Fernschuss aus gut 20 Metern zischt knapp und flach am Pfosten vorbei ins Aus. Zwei Minuten später setzt sich Josef Poucek zunächst im 16er durch, doch er scheitert letztlich an der Überzahl der Gegenspieler. Nach einer halben Stunde warten die Freinberger Fans auf einen Elfmeterpfiff, nachdem einer unser Angreifer von hinten beim Lauf aus Tor hart umgestoßen wurde. Die Pfeife des Schiris blieb aber stumm. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel klärt Patrick Kasbauer nach einem satten Schuss souverän. Der anschließende Eckball wird durch einen Kopfball aus acht Metern brandgefährlich. Der Halbzeitpfiff lässt uns die Hoffnung auf bessere zweite Spielhälfte.





