Einladung zum Firmenturnier
Der SVF trauert um Willi Dubovski
Die Nachricht vom Tod unseres früheren Trainers Willi Dubovski am Freitag, 28. Juni 2019 verbreitete sich wie ein Lauffeuer unter den Mitgliedern und Anhängern des SVF. Trauer und Mitgefühl herrschte über das Ableben von Willi, der 81 Jahre alt wurde. In den Annalen des Sportvereins Freinberg wird er immer einen festen Platz als Spieler und ganz besonders als Trainer haben. Im Sportverein Freinberg war und ist Willi eine Legende. Wenn er auch klein von Statur war, ist er doch ein wahrhaft Großer des heimischen Fußballsports gewesen - ein ganz Großer. In seiner aktiven Laufbahn schaffte es der wieselflinke, technisch versierte und torhungrige Dribbler bis in die höchste Amateurliga Oberösterreichs. „Westbahn Linz“ war in jungen Jahren seine Heimat, später war es ohne Wenn und Aber unser oder sein SVF. Hier trainierte er über viele Jahre die Kampf- und Reservemannschaft, die es unter seinen Fittichen bis in die Bezirksliga packte. Der fußballbesessene, stets offene und für jeden Schmäh bereite Eisenbahner formte unzählige Spieler, kitzelte deren Ehrgeiz und formte aus Individualisten ideale Mannschaftsspieler. Der Verstorbene hatte stets einen „Draht“ zu seiner Mannschaft, kannte die Gegner in- und auswendig und stellte sein Team dementsprechend ein. Jeder Aktive des SVF, von der Jugend bis in den Seniorenbereich, konnte sicher sein, dass Willi seine Stärken und Schwächen detailliert kannte. Er war ein Trainer, der eigentlich in Vielem seiner Zeit voraus war. Für ihn war, wie für den legendären deutschen Bundestrainer Sepp Herberger, der nächste Gegner immer der stärkste und schwerste. Willi begeisterte mit Schmäh und enormen Fachwissen. Innerhalb des SVF war er sich für keine Arbeit zu schade, sein Einsatz ging weit über das Normalmaß hinaus. Mit Fug und Recht können wir feststellen: Will Dubovski hat sich um den Sportverein in höchstem Maße verdient gemacht. Er war lange Jahre ein Aushängeschild des SVF. Viele Auszeichnungen von Verein und Verband zeigen seine Wertschätzung. Ein Mann der Spuren hinterlassen hat. Spuren, die sich in unseren Verein eingebrannt haben, unvergesslich, nicht wiederholbar – einfach einzigartig. Wir verneigen uns vor einem großen Mann des SVF. Unsere Gedanken gelten ihm, unser Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern Wolfgang und Willi und allen Angehörigen. Wir verabschieden uns am Dienstag, 2. Juli 2019 in Passau von ihm und begleiten ihn auf seinem letzten Weg. Willi, du wirst auch weiterhin in deinem Sportverein Freinberg präsent und unvergessen sein.
2:2 zum Abschluss mit Jubel: SVF wird „Vize“ und steigt wieder auf
Ein Match, das über 90 Minuten hart umkämpft war und mit einem gerechten 2:2-Unentschieden gegen St. Willibald endet. Gewinner ist dabei, obwohl man von Platz 1 auf den zweiten Rang weichen muss, der SVF. Man wird Vize und steigt, als einer der drei besten Zweiten, direkt in die 1. Klasse auf. Der SVF bleibt eine Fahrstuhlmannschaft, die die Klasse immer wieder wechselt. Gratulation an unser Team. das im Laufe der gesamten Saison nur eine Niederlage akzeptieren musste. Sicherlich etwas Besonderes, du wirst nur in einem Spiel geschlagen und belegst am Ende „nur“ den zweiten Rang. Das ist Fußball. Die Feierlichkeiten von Aktiven und Fans begannen unmittelbar nach dem Schlusspfiff, Bierduschen, wie nach einem Titelgewinn des FC Bayern, sorgten für „feucht-fröhliche“ Stimmung. Wir gratulieren unseren „Vize-Boys“ zu diesem Erfolg. Vater des Triumpfes ist natürlich unser Trainer Markus Haas, der sich immer voll einbrachte und das Team mitriss. Dank natürlich auch an seinen Assistenten und „Einpeitscher“ Norbert Kasbauer und an alle, die sich um das Team kümmerten. Gratulation auch an alle Verantwortlichen in unserem SVF, Rudi Kasbauer und sein Team haben ihre „Hausaufgaben“ gemacht. Natürlich gehören zu diesem Gesamtbild auch die langzeitverletzten Kämpfer wie Haas Gerald, Heinzl Andreas, Scharnböck Benjamin und Kasbauer Patrick. Ebenso ein fettes Lob an unsere Getreuen, die Fans des SVF waren auch heuer ein starker Rückhalt. Jetzt gilt es nach vorne schauen und unsere Elf auf das Leben in der 1. Klasse vorzubereiten und aufzurüsten um das Thema „Fahrstuhlmannschaft“ im nächsten Jahr gar nicht erst aufkommen zu lassen.
8:2-Erfolg mit neuem Goalie bringt die Tabellenführung
Nachdem sich unser bärenstarker Torwart Haas Gerald im letzten Spiel einen Finger zweimal brach und auch sonstige Verletzungen dabei davongetragen hatte, konnte er im Match in Reichersberg nicht antreten und wird wohl länger fehlen. Wir wünschen unserem Topmann gute Besserung. Die Vereinsführung musste handeln. Ein Ersatz wurde gesucht. Mit dem Schärdinger Jan Gieber vertraute man auf einen neuen Schlussmann, der jedoch schon länger „außer Dienst“ war. Im Spiel gegen den Tabellenletzten hatte er nur wenige Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Bis auf paar wenige „Verständigungsschwierigkeiten“ mit seinen Vorderleuten hielt er in seiner Premiere zufriedenstellend.
1. Freinberger Entenrallye
4:1-Sieg gegen den ATSV – Freinberg am Ende mindestens „Vize“
Das Erfreuliche und jetzt auch Feststehende: Freinberg steht, nach dem Sieg gegen den ATSV Schärding, am Ende der Saison mindestens auf dem Relegationsplatz. Die Meisterschaft bleibt spannend. Leader Natternbach ist weiterhin mit unserem Team punktegleich, hat aber zur Zeit noch zwei Tore „Vorsprung“ in der Tordifferenz. Ein enges Rennen, das wahrscheinlich erst am letzten Spieltag entschieden wird. Freinberg gastiert am Sonntag beim Tabellenletzten Reichersberg, während Natternbach im Heimmatch gegen den Tabellenvierten St. Agatha kämpft. Am letzten Spieltermin der Saison 2018/19 (Montag, 10. Juni) empfängt unser SVF den Dritten, St. Willibald, während Natternbach in Vichtenstein antreten muss. Alles ist möglich …
Aufstieg und Relegation
Noch ist nichts erreicht, das wissen wir, aber der treue SVF-Fan hofft und rechnet. Doch wie läuft es jetzt genau. Klar: Wer Meister wird steigt auf. Wer Dritter wird verbleibt in der 2. Klasse. Aber was passiert mit dem Zweitplatzierten? Spielt er immer Relegation? Nicht unbedingt! Das genaue Regelwerk findet man beim OÖFV. Dort steht: “Zusätzlich steigen noch die drei bestplatzierten Zweiten der 2. Klassen direkt in die 1. Klasse auf, wenn nicht mehr als acht Mannschaften durch Abstieg aus den Bezirksligen oder durch Neueingliederung in die 1. Klassen kommen.” Die Einschränkung bedeutet natürlich, dass es letztlich nur der Verband ganz genau weiß, denn wieviele Mannschaften durch Neueingliederung in die 1. Klasse kommen, ist dem Fan unbekannt. Letztlich kann es dadurch auch dazu kommen, dass gar kein Zweitplatzierter direkt aufsteigt. Nehmen wir aber an, dass die drei besten Zweiten direkt aufsteigen. Wer wäre das mit Stand 23.05.2019? Werfen wir einen Blick auf die Situation:
SVF ist nach Auswärtssieg weiterhin im Titelrennen
Nach einem 1:0-Sieg im Auswärtsspiel in Michaelnbach liegt der SVF weiterhin auf Tuchfühlung zum Leader Natternbach. Lediglich die um vier Tore schlechtere Tordifferenz trennt die beiden Titelkontrahenten. Trotzdem bleiben die Freinberger die „Minimalisten“ der Frühjahrsrunde. Man ist zwar nach 9 Spielen im Jahre 2019 noch ungeschlagen, wobei hierbei nur zwei Remis die „Weiße Weste“ beflecken. Doch bei den Toren kann man dem SVF bescheinigen: „Geiz ist geil …“. In besagten 9 Matches haben wir ein Torverhältnis von 16:2, wobei alleine gegen Vichtenstein sechs Treffer markiert wurden. „Die Null muss stehen“, ist deutlich erkennbar, das Toreschießen lässt dabei zu wünschen übrig.
Zweites Gegentor im Frühjahr bedeutet auch zweiter Punktverlust
Trotz des Muttertages und des eiskalten Sauwetters hatten sich zum Heimspiel gegen Suben wieder zahlreiche Zuschauer am Freinberger Sportgelände eingefunden.
Die Begegnung hatte gerade erst begonnen, als nach 70 Sekunden die Pfeife des Referees ertönte. Elfmeter für den SVF. Rene wird beim Spurt in den 16er gerempelt, nicht unbedingt pfeifenswert, doch der Unparteiische sah es anders. Unser bisher makelloser Strafstoßschütze David Stastny donnert den Ball an den linken Pfosten und lässt damit die Gäste aufatmen. Nur wenige Sekunden später spielt unser Team einen langen Pass über links, ein perfekter Rückpass auf den ominösen Punkt, wieder kein Glück, der Ball wird eine Beute des Goalies. Nächster Alu-Treffer in der 13. Minute. Rene wird mit einer perfekten Flanke bedient, er steigt hoch, macht den Kopfball, doch der Pfosten rettet für Suben. Die ersten 20 Minuten zeigt den SVF als gefährlicheres Team, allerdings ohne den letzten Druck. Genau in der Mitte der ersten Halbzeit wird ein Gegenangriff der Gäste an der Mittellinie abgefangen, danach folgt eine herrliche Ballstafette, Rene legt am 5er noch einmal ab und Lang Jakob donnert die Kugel volley ins linke untere Eck. Das 1:0 wird gebührend bejubelt. Jetzt zeigt sich der SVF zunächst hellwach, setzt nach und hat einige kleinere Möglichkeiten. Doch bereits in der 27. Minute die Ernüchterung. Suben setzt sich im 16er durch, schließt mit einem satten Schuss ab, den Haas Gerald gekonnt um den Pfosten drehen kann. Den folgenden Eckball können wir nicht kontrollieren, Suben hat mehr Fortune und drückt die Kugel aus einem Gestochere zum Ausgleich über die Linie. Fünf Minuten später spielen die Gäste lang über rechts, Rückpass auf die Elferhöhe, von hier schiebt ein Gästeangreifer das Leder am leeren Tor vorbei ins Aus. Aufatmen beim SVF und seinen Fans. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel lupft Eggertsberger Arnold das Leder perfekt über die Abwehr, Stastny steht alleine vor dem Tor und verzieht aus 14 Metern mit einem Schuss ganz knapp über den rechten oberen Winkel. Sekunden vor dem Pausenpfiff „muss“ eigentlich der Führungstreffer fallen. Der SVF schiebt sich im Strafraum den Ball zu, beim überfälligen Abschluss wird man jedoch „abgekocht“. Es bleibt beim 1:1. Gerecht? Freinberg hat mehr Chancen, doch Suben ist auf der Höhe.




