SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

1:2 Der Fußballgott lässt uns im Stich

Das war nicht gerecht, der SVF hätte im Spiel gegen Spitzenreiter Eggerding einen Punkt verdient. Zwei Blackouts und einige vergebene Chancen lassen uns auch weiterhin ohne Punkt dastehen, dabei zeigte die Elf sowohl im kämpferischen, wie auch im spielerischen Bereich lange, dass sie auch mit den Besten der Liga mithalten kann, doch es war wieder einmal wie verhext, frei nach dem Motto: Zuerst hatten wir kein Glück - und dann kam auch noch Pech hinzu.

Das erste Tor kann nicht trösten, der SVF verliert erneut

Freinberg hatte Pech, viel Pech, zumindest in den ersten 45 Minuten. Ein “unsauberes” Tor, das unsere Elf ins Hintertreffen brachte, war letztlich die Hauptursache, dass diese Begegnung am Ende deutlich mit 4:1 an St. Martin ging.

Freinberg war trotz einiger Personalprobleme von Beginn an hellwach. Die ersten zehn Minuten war der SVF agiler, hochkonzentriert und nach vorne orientiert, ohne jedoch die Abwehr zu entblößen. Man war das leicht bessere Team, ohne aber den ersten Saisontreffer in Reichweite zu haben. Erste gefährliche Aktion nach 12 Minuten, allerdings für Gastgeber Sankt Martin. Ein perfekter Steilpass in den 16er, stark abseitsverdächtig, ein satter Schuss aus 10 Metern, den aber Goalie Haas überragend aus der unteren rechten Ecke kratzt. Nach 20 Minuten, marschiert Wagner über rechts, der Torwart kommt ihm entgegen, Wagner kommt vorbei, doch sein Schuss geht knapp am Tor vorbei. Der SVF gestaltet die Partie weiterhin offen und ist weiterhin leicht im Plus. Dann die 28. Minute, Handkontakt am 16er, Freistoß für St. Martin. Freinberg kann abwehren, doch der Ball geht nach außen, ein Pass in den 5er, wo gleich drei Angreifer im Abseits stehen, die Fahne bleibt aber unten und der überforderte Schiri gibt, trotz massiver Proteste, den Treffer. Das war vom Linienrichter eine Sauerei, es steht 1:0 für die Gastgeber. Fünf Minuten später legt Vaclav auf Daniel, der schießt aus der Drehung, der Goalie kann mit viel Glück parieren. Riesenmöglichkeit nur zwei Minuten später. Nach einer SVF-Ecke zischt ein gut getimter Kopfball am Torwart vorbei, ein Verteidiger kann ihn mit letztem Einsatz von der Linie kratzen. Wieder kein Tor, wieder viel Pech, der Fußballgott steht uns wieder nicht bei. Der Verteidiger verletzt sich bei der Rettungsaktion am Pfosten und muss ausgetauscht werden, wir wünschen gute Besserung. Nach 41 Minuten knallt ein Arztmann-Schuss an die Unterkante der Latte und springt ins Feld zurück. Heute ist es zum Haareraufen. Und es geht in dieser Tonart weiter. In der Nachspielzeit zieht Langenbach aus 22 Metern ab, doch sein Geschoss, kann der Goalie aus dem Winkel kratzen. Statt einer möglichen Freinberger Führung liegt man zur Pause mit 0:1 zurück, unverdient und betrogen … Der SVF zeigt seine beste erste Hälfte in dieser Saison und überzeugt auch spielerisch.

Bei Freinberg bleibt die Null stehen

Es ist ernst, bitter ernst. Unsere Kampfmannschaft kommt einfach nicht in die Gänge. Das Freitagabendspiel wurde erneut zu einem Drama. Viele Kicker blieben erneut unter ihrem Level, das Team funktioniert als solches nicht. Die 0:2-Niederlage schmeichelte uns noch.

Es schien in der Partie gegen Diersbach so, als wären einige unserer Kämpfer noch nicht richtig wach - und das am Abend. Bei zunächst widrigen äußeren Bedingungen übernahmen die Gäste aus Diersbach, auch ohne zu glänzen, das Kommando. Der SVF war nur wenig zu sehen, Abspielfehler auf kürzester Distanz waren an der Tagesordnung. Bereits nach einer Viertelstunde war es ausgerechnet der beste Freinberger an diesem Tag, der die Führung der Gäste unterstützte. Keeper Haas rutschte die glatte Kugel aus den Händen und so landete der scheinbar gesicherte Ball unglücklich hinter die Torlinie. Jetzt war Diersbach noch mehr obenauf. Man kontrollierte Ball und Gegner und ließ bis zum Pausentee nichts mehr zu. Im Gegenteil die Gäste waren weiterhin torgefährlich, doch Haas und eigenes Unvermögen standen einer klaren Führung im Wege.

SVF-Mathematik: Zwei Fehler, ein Gegentor, null Punkte

Es wird schon wieder gefährlich, der SVF setzt sich nach der 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Kopfing am Tabellenende fest. Zwei dumme Patzer in einer einzigen Situation bescherten unserer Elf die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel.

Es war zunächst das erwartete Abtasten. Kein Team wollte zu viel riskieren, die Null sollte stehen. Die erste Viertelstunde war ein wenig Rasenschach mit vielen unnötigen Ballverlusten hüben wie drüben. Nach 15 Minuten ein hervorragender Steilpass der Gäste, ein Stürmer platziert den Ball aus sieben Metern Richtung unteres linkes Eck, Goalie Haas riecht den Braten und klärt den Ball, das war auf beiden Seiten eine Klasseaktion. Kurze Zeit später ist Freinberg an der Reihe, Tomm marschiert in den 16er, sein Abschluss ist aber viel zu schwach, der Ball „verhungert“, hier wäre mehr drinnen gewesen. Unmittelbar danach kommt Kesselring, nach einem feinen Diagonalpass über 45 Meter, zum Abschluss doch der Ball geht knapp neben der Stange ins Toraus.

3:0 Pleite zum Auftakt: Der SVF muss sich jetzt beweisen

Die neue Saison hat begonnen, der SVF steht bereits nach dem ersten Spieltag wieder in der Tabelle auf dem Platz, den wir letztes Jahr lange inne hatten: Wir sind Vorletzter. Dass in St. Willibald die Trauben hoch hängen, wussten wir bereits vor der Begegnung – und auf Grund der Personalsituation konnte man nur als sehr großer Optimist an einen Sieg oder Punkteteilung glauben. Doch es kam eigentlich noch schlimmer, die 3:0-Auftaktpleite zeigte, besonders in Halbzeit 2, viele Baustellen auf.

Vereinszeitung August 2017

Pünktlich zum Saisonstart ist die von vielen bereits ersehnte aktuelle Vereinszeitung verfügbar. Sie wurde wie immer per Postwurf verteilt und ist für alle, die vielleicht gerade nicht in Freinberg sind oder aus anderen Gründen kein Exemplar erhalten haben, auch im  Dokumentenarchiv nachzulesen. Vielen Dank für die neue Ausgabe, Ewald!

Relegationsbiest SVF: WIR BLEIBEN ERSTKLASSIG

Es bleibt dabei, Freinberg ist auch in der neuen Saison in der 1. Klasse beheimatet. Nach dem 1:0-Hinspielsieg in Wels gingen die Hofer-Buam auch in Freinberg als gefeierter Sieger vom Platz. Mit dem 2:0-Erfolg wurde eine lange verkorkste Saison doch noch in trockene Tücher gebracht. Glückwunsch an unser Team, das in beiden Partien noch einmal alles aus sich raus powerte. Ebenso Dank an das Trainergespann Hofer Jack und Kasbauer Norbert, an Sektionsleiter Heinzl Sepp, Obmann Kasbauer Rudi, Physio Alexandro Salibasic und alle vor und hinter den Kulissen, nicht zu vergessen an Langzeittrainer Haas Markus. Freinberg entpuppte sich als „Relegationsbiest“. In vier Jahren musste man gleich drei Mal durch diese „Mühle“ und in allen Vergleichen hieß der Gesamtsieger: SPORTVEREIN FREINBERG.

Relegation: Auswärtssieg als perfekte Grundlage

Man fuhr mit gemischten Gefühlen zum bereits fünften Relegationsspiel in der Geschichte des SVF zur 1b von WSC Hertha Wels. Wie viele Kicker aus der Ersten werden auflaufen, war eine der Hauptsorgen. Die 1b, Vizemeister der 2. Klasse, präsentierte sich als junges Team. Was aber überraschte, Freinberg zeigte sich etwas überlegen und auch abgezockter. Verwunderlich, dass einige Spieler der Gastgeber, obwohl das Tempo nicht all zu hoch war, von Krämpfen geplagt behandelt werden mussten. Das Beste am Spiel auf alle Fälle der 1:0-Sieg des SV Freinberg in der Fremde. Ein erster, großer Schritt in Richtung Klassenerhalt ist getan. Jetzt muss im Rückspiel am Sonntag die Ernte eingefahren werden.