Leader St. Roman siegt mit 2:0, das rettende Ufer ist für Freinberg weit entfernt
Gut, nach der 6:0-Heimschlappe im Hinspiel fuhr der SVF bestimmt nicht mit großen Erwartungen nach St. Roman, doch dass man so gut wie keinen Torschuss im gesamten Spiel abgab, verwundert und enttäuscht. Spitzenreiter St. Roman bestimmte über 90 Minuten die harte Partie, ohne aber wirklich zu glänzen.
Zahlreiche Besucher wollten das Derby sehen. Bei herrlichem Wetter kamen tatsächlich nur eingefleischte Fans von St. Roman auf ihre Kosten. Ansonsten war Kampf, Krampf, viel Gestochere und unendlich viele lange Bälle das A & O dieses Matches. Nach neun Minuten kommt Vaclav nach einer Ecke an den Ball, doch die Möglichkeit bleibt ungenutzt. In der 11. Minute wird ein unnötiger Ballverlust auf der linken Freinberger Seite brutal bestraft. Ein Spieler zieht (stark abseitsverdächtig) über außen bis zur Torlinie, ein gutgetimter Rückpass und der Ball landet, nach einem Schuss ins lange Eck, unnötig zur umjubelten Führung der Einheimischen im Kasten. Danach hat der SVF bei einigen Aktionen Glück, St. Roman drückt. Etliche Fouls auf beiden Seiten lassen keinen wirklichen Spielfluss aufkommen, dazu viel Theatralik auf Seiten der Gastgeber und ein Schiri, der zu oft keine klare Linie erkennen ließ. Die nächste Möglichkeit für Freinberg fünf Minuten vor der Pause. Vaclav wird zentral am 16er gefoult, sein Freistoß wird jedoch von der Mauer abgeblockt. Kurz vor dem Seitenwechsel verfehlt Gabor, nach einem schönen Rückpass, mit seinem Volleyschuss das Gehäuse.


