SV Schwarzmüller Freinberg
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SV Schwarzmüller Freinberg

Servus, Fans und Freunde des SVF!

Bratwurst & Glühwein

Der kommende Sonntag hat es in sich. Am 7.12. laden unsere ASKÖ-Vereinsnachbarn zu Bratwurst und Glühwein in die ASKÖ-Stockhalle ein. Alle Vereinsmitglieder werden herzlich gebeten, die Einladung in der ASKÖ-Stockhalle, bei unseren Nachbarn wahrzunehmen. Der Erlös der Stockschützenaktion fließt einem sozialen Zweck in der Gemeinde Freinberg zu. Wir haben der ASKÖ unser Kommen für 15:00 Uhr angekündigt, die Veranstaltung startet aber bereits um 9 Uhr.

Ein Bilderbuchjahr endet auf Platz 2

Nachstehend ein kleines Fazit über die verblüffende Herbstrunde unserer Kampfmannschaft.

Es war fast schon eine Herbstsaison wie aus dem Bilderbuch. Nur zwei Niederlagen, das hätten sich selbst kühnste Optimisten nicht träumen lassen. Doch am Ende wurde die Luft dünn, man kam mit letzter Kraft über die Ziellinie.

Freinbergs Kampfmannschaft mischte als Relegations-Aufsteiger die 1. Klasse Nordwest so richtig auf. Von Anfang an fand man sich in der Spitze der Tabelle wieder, Trainer Markus Haas hatte sein Team auf den Punkt genau fit gemacht.

Mit Sieg und gutem 2. Platz in die ersehnte Winterpause

Freinberg überwintert nach dem 3:2-(2:1)-Sieg in Raab auf dem Relegationsplatz. Diese Pause bis zum März kam zum richtigen Zeitpunkt, unser Team “pfiff” in den letzten Begegnungen aus dem letzten Loch, der Kräfteabbau war unübersehbar. Trotzdem, hätte man vor der Saison die jetzige Tabellensituation vorausgesagt, wäre man hochzufrieden gewesen und hätte dies direkt unterschrieben. Freinberg bot über lange Zeit der Herbstrunde eine Klasseleistung und war lange auch verdienter Tabellenführer. Wie gesagt, zum Schluss ließen die Kräfte etwas nach …

Freinberg von der Spitze verdrängt

Eines war klar ersichtlich in diesem Match: Freinberg fehlte der unbedingte Siegeswille, war zu statisch im Spielaufbau und kam nach der Führung nur selten gefährlich vor den Kasten der Elf aus Neukirchen. Die Gäste, zeigten an diesem Tag genau das Gegenteil und gingen hochverdient als 3:1-Sieger vom Platz. Das 67. Meisterschaftsderby der beiden Kontrahenten im Laufe ihrer Geschichte wurde zur Wachablösung an der Tabellenspitze. Natternbach ist jetzt Leader, zwei Punkte dahinter der SVF, einen weiteren Punkt zurück belegt Neukirchen nun den dritten Platz.

"Doa bleibt oanem die Spucke weg ..."

Eine Halbzeit mit total verrückten 20 Minuten prägte das Spiel zwischen Wallern 1b und dem SVF. Das 3:3-Unentschieden war nichts für schwache Nerven. Man muss es fast so sagen, wie es einst unser legendärer Platzwart, Reinprecht Sepp, auf den Punkt gebracht hätte: “Doa bleibt oanem die Spucke weg …” - und dieser Satz bringt es tatsächlich auf den richtigen Nenner.

Das Gute zuerst: Aufsteiger Freinberg bleibt weiter an der Tabellenspitze der 1. Klasse Nordwest. Zahlreiche Zuschauer hatten sich um den Kunstrasenplatz versammelt, um die Partie zwischen der Reserve des Regionalligisten Wallern und der Kampfmannschaft des SV Freinberg zu verfolgen - und das Gute, sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Von Beginn an entwickelte sich eine Klassepartie mit vielen Torszenen, Traumtoren und Fußball auf technisch hochstehendem Niveau. Beide Teams forcierten die Offensive und hatten vom Anpfiff an ihre Chancen. Letztendlich waren es 20 Minuten, die Erfolge auf beiden Seiten brachten. Zwanzig Minuten voller Nervenkitzel. Es begann nach genau einer Viertelstunde, nach einem Eckball-Gestochere im Freinberger Strafraum, zahlreiche Füße suchen den Ball und plötzlich zappelt das Ei im Netz. 1:0 für Wallern. Freinberg braucht einen Moment um sich zu finden, in der 20. Minute ist es Sluti, der vom 16er aus genau ins obere Tordreieck zum 1:1 einlocht. Ein Klassetor. Sechs Minuten später ein “Geschenk” für den Gastgeber, die nehmen an und stellen auf 2:1. Freinberg ist einen Augenblick nicht im Bilde und so vergehen nur zwei Minuten ehe Wallern, ebenfalls mit einem Kracher ins Dreieck, auf 3:1 ausbaut. Doch bereits im Gegenzug knallt Lajos das Leder fulminant an die Stange, den Abpraller verwertet Gabor traumhaft aus elf Metern per Kopf - es steht nur noch 3:2. In der 34. Minute nimmt Gabor aus 18 Metern Maß und die Kugel schlägt unhaltbar zum 3:3 erneut im Tordreieck ein. Die Goalies konnten einem schon fast leidtun. Bis zur Pause bleibt das Spiel spannend, aber es sind keine weiteren Einschläge zu vermelden.

Kampf und Tore bis zur letzten Sekunde

Das war nichts für schwache Nerven! Im Spiel gegen Eggerding musste der SVF bis zur letzten Sekunde fighten, ehe man mit dem Schlusspfiff das 3:3-Endresultat erzielte. Letztendlich ein gerechtes Ergebnis, in einem dramatischen, hart umkämpften Match.

Bei idealem Fußballwetter entwickelte sich von Anfang eine kampfbetonte Partie, mit vielen Torraumszenen und Riesenchancen. Freinberg versuchte das Spiel in den Griff zu kriegen, der Gegner hatte aber immer wieder die richtige Antwort parat. Freinberg agierte im Mittelfeld etwas unglücklich, die beiden Strategen aus Ungarn waren oft zu Ball verliebt. Statt auf Tempo zu setzen, spielte man für die Galerie, was jedoch von Eggerding immer wieder zu gefährlichen Gegenangriffen genutzt wurde. Trotzdem gelang es dem SVF die ersten “Duftmarken” zu setzen. Chancen wurden erspielt, das Führungstor lag in der Luft. Nach 20 Minuten fasste sich Christoph Gerauer ein Herz. Seine herrliche Bogenlampe schlägt, für den Goalie unerreichbar, zum 1:0 im oberen Tordreieck ein. Eggerding wirkte wenig beeindruckt, zwar hatte man, nach einem Lattenköpfler von Lajos Glück, doch nur fünf Minuten nach der Führung mussten die Gastgeber den Ausgleich akzeptieren. Weitere Großkaräter würzten das Spiel bis zur Pause.

Der Sieg hing am seidenen Faden

Buchstäblich bis zur letzten Sekunde musste in Hartkirchen gezittert, gekämpft und gefiebert werden, ehe der SVF einen 1:0-(0:0)-Sieg bejubeln durfte. Das Glück wurde an diesem Tag mehr als nur strapaziert, man musste fast dankbar sein, dass der Gastgeber die “Seuche” gepachtet hatte. Letztlich ein Arbeitssieg, der auf Grund der meisten anderen Ergebnisse der Klasse West-Nord, besonders wertvoll war.

Ordentlichem Gegenwind mussten sich die Männer von Trainer Markus Haas in diesem vierten Auswärtsspiel in Folge entgegen stemmen. Die Felsen in der Brandung waren vor allem Hofer David und “Torwarttitan” Haas Gerald. In der Leistung nur minimal dahinter sah man Heinzl, Arztmann und den wieder genesenen Lajos Katona. Hartkirchen brachte die Abwehr ins Schwanken, doch die Freinberger Betonmauer hielt. Obwohl der Gastgeber etliche Chancen herausspielte war die SVF-Abwehr das Prunkstück in diesem heißen Match. Was Hofer & Co nicht abräumten parierte Goalie Haas in überragender Manier. Hartkirchen biss sich an diesem Bollwerk die Zähne aus. Obwohl die Heimelf auf dem kleinen Geläuf meist nur einfachen Fußball à la Kick and Rush zelebrierte, brachte man den SVF immer wieder in Verlegenheit. Doch die kämpferische Einstellung stimmte und so kam man mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Das dritte Saisongegentor brachte die erste Niederlage

Beim Bezirksligaabsteiger Diersbach hängen die Trauben hoch. Das musste auch Tabellenführer Freinberg, bei der etwas unglücklichen 0:1-(0:0)-Niederlage, zur Kenntnis nehmen. Eine Partie auf Augenhöhe, die beide Teams gewinnen hätten können, doch dieses Mal war das Glück nicht auf unserer Seite. Die erste Saisonniederlage musste im achten Spiel akzeptiert werden.

Auch in diesem schweren Auswärtsspiel agierten die Freinberger offen und suchten mit dem Anpfiff das Kommando zu übernehmen. Doch die Hausherren hielten dagegen. So entwickelte sich ein Spiel, das jedoch scheinbar nur von 16er zu 16er zu laufen schien. Beide Abwehrreihen erwiesen sich als Bollwerke, letztlich die wahren Prunkstücke ihrer Teams. Letztlich konnten beide Teams nur wenige “Hochkaräter” vermelden, allzu oft war vor dem gegnerischen Strafraum “Ende der Fahnenstange”. Froschi, Gabor & Co wurden immer wieder aus dem Spiel genommen, die Begegnung blieb offen, beide Teams neutralisierten sich. Dazu kam ein Schiri, der überhart - oft über die Grenze des Erlaubten - spielen ließ, somit die Spieler nicht schützte und der oft in die falsche Richtung seine Entscheidungen traf. Freinberg wurde “der Zahn” gezogen.

1:0-Sieg, doch ab der 55. Minute wurde gezittert

Unglaublich, Freinberg schlägt den direkten Verfolger Haibach ob der Donau mit 1:0 und hat jetzt sechs Punkte Vorsprung (bzw. 7 auf Haibach, die aber noch ein Nachholspiel haben). Die “Weiße Weste” ist nach sieben Spielen weiterhin nur mit einem Remis “befleckt”. Doch man muss es klar und deutlich sagen, Freinberg hatte Glück und die Gastgeber letztendlich nicht genug Power im Angriff.

Satte 250 Zuschauer, davon mehr als die Hälfte aus Freinberg, erlebten ein Spitzenspiel, das vieles bot aber auch allzu oft vieles zu wünschen übrig ließ. Die wirklichen Helden an diesem Tag waren die Torhüter beider Mannschaften. Mit dem Anpfiff bestimmte der SVF das Geschehen und setzte den Verfolger enorm unter Druck. Aus einer sicheren Abwehr wurden schnelle, direkte Angriffe gespielt, die oft mehr als vielversprechend waren. So war es eigentlich folgerichtig, dass der Tabellenführer nach 13 Minuten in Führung ging. Engertsberger startete aus dem Mittelfeld heraus einen herrlichen Sololauf, legte am 16er nach halbrechts in den Lauf von Froschi und der schlenzte die Kugel am heraus eilenden Goalie vorbei ins untere lange Eck. Viel schöner kann man einen Angriff kaum spielen. Die Fans auf der Tribüne jubelten. Nur 120 Sekunden später schnappt sich Gabor das Leder, schleift einige Gegner wie auch den Keeper, doch sein Schuss, fast von der Toraußenlinie, fliegt der Torlinie entlang ins Aus. Pech. Jetzt war man überzeugt, dass der SVF die Partie sicher biegen würde. Doch bereits im Gegenangriff wurde das Glück enorm strapaziert. Der Linksaußen narrt unsere Abwehr, seine herrlich Bogenlampe, fast von der Eckfahne mit viel Effet getreten, senkt sich über Torwart Haas Richtung langes Eck. Doch unser Keeper kommt noch mit den Fingerspitzen an den Ball und lenkt ihn an den Innenpfosten, von hier springt er für uns glücklich ins Feld zurück und wird dann endgültig geklärt. Es geht hin und her, Freinberg hat klare Chancen und vergibt, ebenso die Gastgeber. Bis zur Pause bleibt die Partie offen.